Hallo,
Nachdem meine Eltern einen Kurzurlaub am Wörthersee genossen haben, kamen auch Mellis Freundinnen zu Besuch. Nach einer viel zu langen Bahnfahrt und einer lang ersehnten Umarmung zwischen den Dreien begann das Abenteuer. Schnell noch einkaufen und dann beim Salud! essen gehen. Wir vier haben uns auf Anhieb gut verstanden und daher war die Vorfreude auf den gemeinsamen Ausflug nach Triest groß.
Am Sonntag nach Pfingsten ging es dann los. Natürlich morgens um 5. Melli und ich haben die halbe Nacht durchgemacht und der lautstarke Wecker hat zumindest mich halb aus dem Bett geworfen. Nach der Ankunft am Busbahnhof dann die Erkenntnis: der Bus hat fast ne Stunde Verspätung. Hätten die ja mal früher ankündigen können...
Nachdem dann der Bus aber angekommen ist, ging die Fahrt los. Die Hälfte davon wurde natürlich verschlafen. Kurz vor Triest sah man das Meer und eine tiefe Ruhe hat sich bei mir eingestellt. So sehr ich die Berge und den See auch mag, das Meer ist und bleibt meine große Liebe.
Nach der Ankunft wurde erst mal der Bahnhof als Parkplatz makiert und dann ging es los auf Erkundungstour. Quer durch die Stadt, rauf auf eine Burg und durch die Gassen führte uns unser Weg. Danach haben wir uns dann an die Promenade gesetzt, Eis gegessen und das traumhafte Wetter genossen. Strahlender Sonnenschein und 27°C haben uns diesen Ausflug versüßt. Und natürlich der Italiener, der uns mit "Do you speak Italy?" angesprochen hat um mit uns was trinken zu gehen.
Triest als Stadt gefällt mir sehr. Die Gebäude sind hell und die Landschaft lädt zum Verweilen und Träumen ein. Wunderschöne Fotos sind auch entstanden und der Erholungsfaktor war sehr, sehr hoch. Zum Glück war am Tag danach noch ein Feiertag, also konnten wir, als wir nachts wieder angekommen sind einfach ins Bett fallen und gemütlich ausschlafen.
Dann stand in der letzten Zeit eine weitere Reise auf Mellis und meinem Plan: Salzburg.
Wieder ging es früh los. Diesmal aber erst um 8 und gemütlich mit der Bahn. In Salzburg sind wir dann, planlos wie immer, losgelaufen. Einmal zum Fluss runter und an ihm entlang. Wunderschönes Wetter hat uns begleitet und mit dem Glück, dass wir hatten, fand während unseres Besuches ein Blasmusikfestival statt. Also wurde unsere Verschnaufpause mit Musik untermalt. Plus stechende Sonne und sengende Hitze. Nach dem Aufstieg zur Burg, die übrigens sehr teuer ist, haben wir uns entschieden, wieder ein wenig durch die Stadt zu laufen. Schnell wurde noch eine Mozartkugel gekauft und dann die restlichen Stunden am Fluss verbracht. Natürlich wurde fleißig fotografiert, und die Ergebnisse kommen demnächst auf mein Fotoalbum. Leider funktioniert das Hochladen im Moment nicht wirklich reibungslos.
Salzburg selbst ist, genauso wie Triest, eine architektonisch sehr schöne Stadt. Die Gassen und die Aufteilung mit dem Fluss in der Mitte sowie die Burg oben, mit Ausblick über die Stadt hat was malerisches. Mit dem Zug braucht man übrigens nur 3,5 Stunden von Klagenfurt aus. Die Heimreise lief auch unkompliziert und um kurz nach neun fiel die Wohnungstür wieder ins Schloss.
Mit den zwei Ausflügen wächst unsere Liste von gesehenen Orten, jedoch kommen immer wieder neue Ziele dazu. Meine Freude am Reisen wird immer größer, woran auch ein Freund Schuld ist, der gerade auf einem Containerschiff um die Welt fährt und mir in Emails davon berichtet.
Dass das Jahr bald zuende geht wird kategorisch verdrängt. Jede Minute mit den Kindern wird aufgesogen und die Bewerbungen bei den Unis machen, zumindest mir, schmerzlich bewusst, dass bald die Zeit des Abschiedes kommt. Kaum zu glauben, dass dann 340 Tage vorbei sind....
Lieben Gruß an Mama und Papa, Rici, meine Omas und Opas, Ole, Mareike,.... ich hab euch lieb
Monja
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