Hallöchen!
Nach einer langen Pause melde ich mich aus dem neuen Jahr zurück. Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht und hab die Feiertage genießen können. Ich war über die Weihnachtszeit für zwei Wochen zu Hause und habe die Chance genutzt, meinen Eltern auf den Keks zu gehen, meine Freunde von ihren Familien fernzuhalten und meinen Freund in Beschlag zu nehmen. Ich muss sagen, eine sehr schöne Zeit mit tollen Menschen. Danke dafür.
Da ich mit Urlaub beschäftigt war, folgt hier der Nachtrag zum Weihnachtsfest im Kindergarten. Ist schon ein bisschen her, aber ist trotzdem interessant. Finde ich.
Denn Weihnachten haben wir zusammen mit den Eltern am 21.12.2017 gefeiert. Nach einem kurzen Vormittag mit viel Zeit draußen für die Kinder und einiges an Vorbereitung für meine Kollegin und mich ging es los. Die Kinder in die Garderobe zum Umziehen. Die Eltern nach oben in die Gruppe und nebenbei noch fehlende Kostüme besorgen und andere kleine Dinge erledigen. Im fertig verkleideten Zustand machte sich kurz darauf eine singende Kinderpolonaise auf den Weg zur Aufführung.
Aufgeführt wurde die allen bekannte Geschichte von der Krippe mit Maria, Josef und dem Christkind, den Hirten die gratulieren kommen und den Engeln und Sternen die helfen. Ich glaube viele kennen sie unter dem Titel "Die Weihnachtsgeschichte". Die Kinder haben wundervoll gespielt und mitgesungen, die Eltern bei den bekannten Stücken auch, und so war der erste Teil der Weihnachtsfeier aufregend und schön. Danach gab es eine gemeinsame Jause, zu der die Kinder an der geschmückten Tafel saßen und jeder mit liebevoll mitgebrachten Leckerbissen versorgt wurde. Es gab viel Zeit zum Austausch, es wurde gequatscht, gelacht und genascht. Am Ende wurde noch eine Geschichte vorgelesen, während der sich Eltern und Kinder auf dem Boden im Raum verteilt haben. Es war eine besondere, heimelige, schöne Stimmung zu spüren, die von Vorfreude auf Weihnachten gefüllt war.
Mit was ich überrascht wurde waren die kleinen Geschenke, die ich von den Kindern und ihren Eltern bekommen habe. Schokolade, Kerzen, Nudeln, Tannenbaumschmuck (den ich mit nach Hause genommen habe um ihn an den Baum zu hängen), Saft und Bilder. Unglaublich lieb und eine schöne Überraschung. Danke, ich habe mich wirklich sehr gefreut.
Am Ende kam der Abschiedsschmerz. Die Kinder sind mir sehr ans Herz gewachsen. Besonders das viele Lachen und die Fröhlichkeit machen einen großen Unterschied, wenn sie für zwei Wochen nicht mehr da sind. Da stellt sich die Frage, wie das im Sommer wird...
Inzwischen bin ich wieder zurück in Klagenfurt und habe die ersten Tage des Arbeitens hinter mir. Inklusive verschlafen, weil ich zu Hause doch einfach ein wenig länger geschlafen habe. Aber auch das wird.
Ins neue Jahr starte ich übrigens mit drei guten Vorsätzen:
1. Aufmerksam durch die Welt gehen. Zuhören, helfen und nicht Wegschauen.
2. Meinen Wecker hören
3. Jeden Tag wie ein leeres Blatt sehen und die Erlebnisse genießen, solange sie mir nicht schaden.
Mal schauen, wie das so wird. Dieses 2018.
Fotos sind wie immer im Album.
Lieben Gruß,
Monja
Sehr schoen geschrieben von d, Weihnachtszeit in Klagenfurt Monja Gruß Mummi
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